„Gesund von Kopf bis Fuß“

Eigenbluttherapie mit dem PRF-Verfahren
Ihr Booster zur sanften und schnellen Heilung

Viele Zahnbehandlungen sind mit offenen Wunden in der Mundhöhle verbunden, sei es bei chirurgischen Eingriffen wie dem Einsetzen eines Zahnimplantates oder bei der Versorgung von Zahnverlust und Verletzungen an Zahnfleisch und Kiefer. Danach ist ein unkomplizierter und schneller Wundheilungsverlauf wichtig, um Schmerzen, Schwellungen und das Risiko für Infektionen zu minimieren.

Bild Dr. Alexandra Zieglgänsberger bei Jameda

In der modernen Zahnmedizin spielt deshalb die Verwendung von Eigenblut eine immer größer werdende Rolle. Denn so lässt sich das Infektionsrisiko auf ein Minimum reduzieren und gleichzeitig der Genesungsprozess ankurbeln. Blutplasma (PRF = „Platelet Rich Fibrin“ = Plättchenreiches Plasma) ist reich an Wachstumsfaktoren (PRGF = Plasma Rich Growth Factor). Diese setzt der Körper bei Verletzungen frei, sodass sie im Wundbereich die Zellteilung und somit die Heilung anregen können. Das PRF-Verfahren ahmt die natürliche Wundheilung nach, aber in beschleunigter Form.

Die Vorteile der Eigenbluttherapie

Das Verfahren ist für Sie besonders sanft und schonend. Wir nehmen Ihnen lediglich eine kleine Menge Blut ab, das wir dann nach der Aufbereitung in der Zentrifuge auf den zu behandelnden Wundbereich in Ihrem Mund auftragen.

Das aufbereitete Blut enthält die für die Wundheilung benötigten Bestandteile in konzentrierter Form, so dass das faserartige klebrige Eiweiß Fibrin dann wie ein biologisches Wundpflaster schnell wirkt.

Bei der biologischen Methode, bei der Sie mit Ihrem eigenen Blut behandelt werden und keine körperfremden Materialien zum Einsatz kommen, treten keine Nebenwirkungen auf. Ebenso sind auch keine allergischen Reaktionen oder andere Unverträglichkeiten bekannt.

Die Eigenbluttherapie ermöglicht eine bessere Regeneration von Weichgewebe und beschleunigt den Knochenaufbau. Bei von Osteoporose-Betroffenen z. B. kann so auch der Aufbau neuer Knochensubstanz sowie die Knochendichte verbessert werden.

Durch den schnelleren Wundheilungsprozess werden Schmerzen und Schwellungen sowie das Risiko für Infektionen reduziert und somit die Rehabilitationszeit insgesamt verkürzt. Dies ist insbesondere bei Risikopatienten wie Diabetikern von Bedeutung, da diese oft mit schlecht heilenden Wunden zu kämpfen haben.

Das PRF-Verfahren ist schnell, unkompliziert und kostengünstig.

So setzen wir Ihre Wachstumsfaktoren (PRGF) ein

Das Blutpräparat kann auf verschiedene Weisen eingesetzt werden:

Bei der Parodontitis-Behandlung
können wir die (offenen) Wunden direkt mit dem Gel behandeln. Mit PRGF erreichen wir rascher wieder eine gesunde Taschentiefe.

In der Implantologie mit Eigenblutplasma zu sicherem Halt:
Das Gel tragen wir auf dem Zahnimplantat auf, bevor wir es einsetzen. Es begünstigt und beschleunigt das Einheilen des Implantats in den Kieferknochen. Daher nimmt die Zeitspanne zwischen dem Einsetzen und der vollen Belastbarkeit des Zahnimplantats messbar ab.

Beim Knochenaufbau (Augmentation),

wenn z. B. wenn nicht genügend Kieferknochen für den sicheren Halt eines Implantates vorhanden ist, wird die Knochenqualität verbessert und die Regeneration beschleunigt.

Bei einer FDOK (Fettig degenerative Osteonekrose des Kieferknochens),
alle nichtbiologischen Faktoren und Störfelder aus Ihrer Mundhöhle zu entfernen und durch biologisch optimale Maßnahmen zu ersetzen. Eine rundum gesunde Mundhöhle stärkt Ihr Immunsystem führt zu verbesserter Gesamtgesundheit und mehr Lebensqualität.

Nach einer Zahnextraktion

verschließen wir das Zahnfach mit einer heilungs­fördernden Plasma-Decke. Das speziell zentrifugierte Blutplasma wird in die Extraktionswunde eingefüllt und regt so die Regeneration des Knochens an.

Sie möchten mehr über die Verwendung von Eigenblutplasma in unserer Zahnarztpraxis wissen? Wir sind gerne für Sie da: Vereinbaren Sie gleich einen Beratungstermin!