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Zahnärztin Dr. Alexandra Zieglgänsberger
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(Anti-)Schnarchschienen für einen gesunden Schlaf
Zahnärztliche Schlafmedizin in Langen

Wussten Sie, dass in Deutschland etwa 40% der Frauen, 60% der Männer und immerhin 10 % der Kinder schnarchen? Schnarchen ist nicht nur lästig für den Lebenspartner, Schnarchen kann sogar lebensgefährlich sein. Wenn im Schlaf die Rachenmuskulatur erschlafft, kann es zu Atemaussetzern oder zum Atemstillstand kommen und damit zu einer Unterversorgung mit Sauerstoff.

Wieso schnarchen Menschen überhaupt?

Während Sie schlafen, entspannen sich die Muskeln Ihres Körpers - auch im Rachenraum. Normalerweise bleibt die Muskelspannung von Zunge und Gaumen auch im Schlaf hoch - Sie können ungehindert atmen. Ist Ihre Rachenmuskulatur beim Schlafen aber so stark erschlafft, dass die oberen Atemwege verengt werden, kommt es zu einem Flattern und Schwingen von Gaumen, Zäpfchen und Zunge - es entsteht das bekannte Schnarchgeräusch. Für den Schläfer ist das Schnarchen meist harmlos. Im Gegensatz zum Partner bemerkt er es oft gar nicht, leidet aber häufig unter Folgen wie Mundtrockenheit, Heiserkeit und Halsschmerzen.


Schlaf mit Atmungsaussetzern - die Schlafapnoe

Von einer Schlafapnoe (obstruktives Schlafapnoe-Syndrom, OSAS) spricht man, wenn es im Schlaf zu Atmungsaussetzern von mehr als zehn Sekunden kommt. Ursache für die Atemaussetzer ist ein zeitweiliger Verschluss des Rachens durch zu entspannte Rachenmuskeln und die entspannte Zunge.

Die Folge dieser Schlafstörung ist eine mangelnde Sauerstoffversorgung im gesamten Blutkreislauf - auch im Gehirn. Durch die Atmungsaussetzer werden ständig wiederkehrende Weckreaktionen ausgelöst. Betroffene werden, ohne es selbst zu merken, abrupt wach und holen kurz und heftig Luft. Dies kann sich pro Nacht mehrere hundert Mal wiederholen. Erholsamer Tiefschlaf ist so nicht möglich und die Leistungsfähigkeit am Tag dadurch oft erheblich eingeschränkt.

Die Schlafapnoe kann unangenehme, manchmal sogar gefährliche Auswirkungen im täglichen Alltagsleben haben:

  • Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, erhöhtes Herzinfarktrisiko
  • erhöhtes Schlaganfallrisiko
  • Sekundenschlaf beim Autofahren und am Arbeitsplatz
  • Lustlosigkeit bis hin zur Depression
  • gestörtes Sexualleben
  • Kopfschmerzen
  • Mundtrockenheit
  • Konzentrationsstörungen

Zahnschienen schaffen freie Atemwege

Ruhestörendes Schnarchen und leicht- bis mittelgradige Schlafapnoe können durch den Einsatz von Zahnschienen, sogenannten Unterkiefer-Protrusionsschienen, behandelt werden. Ihr Aufbau ist ähnlich einer Zahnspange oder einem Sportlermundschutz.

Die Zahnschiene, im Volksmund häufig auch als "Schnarcherschiene" bezeichnet, wird aus Kunststoff gefertigt und jeweils individuell an Ihren Ober- und Unterkiefer angepasst. Beide Schienen sind mit einer mechanischen Konstruktion verbunden. Das Prinzip der Schienentherapie ist ganz einfach. Die Schiene hält den Unterkiefer vorne und verhindert das Zurückfallen der Zunge - die Atemwege bleiben offen und die Luft kann ungestört fließen. Zudem wird durch die Zahnschiene das Gewebe gestrafft, so dass sich beim Atmen kein Schnarchgeräusch entwickeln kann.

In unserer Praxis verwenden wir für die Behandlung schlafbezogener Atmungsstörungen wie Schnarchen und Schlafapnoe die langjährig klinisch erprobte TAP®-Schiene, die individuell anpassbar und stufenlos einstellbar ist und einen hohen Tragekomfort aufweist.

Sie haben Fragen zur Schnarchschiene? Sprechen Sie uns gerne an!